Aschermittwoch

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Zeichen des Todes und des Lebens

Das Zeichen der Auflegung der Asche kennzeichnet die Liturgie dieses Tages. Die Beutung dieser Geste trifft sich mit der der Metanie (des großen Kreuzzeichens, das mit dem Berühren des Bodens beginnt): wir sind nichts als Staub, doch durch seinen Tod und seine Auferstehung öffnet uns Christus die Tore des Himmelreiches. Er, der den Sieg errungen hat, steht uns in unserem Kampf "gegen den Geist des Bösen" (Tagesgebet) bei, damit wir ein "neues Leben" führen können. Das Zeichen des Todes (die Asche stammt von den Palmzweigen des vorjährigen Palmsonntags) wird zum Zeichen des Lebens. Deshalb spricht der Priester, wenn er die Asche segnet: "Herr unser Gott, du willst nicht den Tod des Sünders sondern, dass er sich bekehre; erhöre in deiner Güte unser Gebet. Segne diese Asche, mit der wir bezeichnet werden, wir, die wir von der Erde genommen sind und zu ihr zurückkehren. Indem wir diese österliche Bußzeit beginnen, mögen wir die Vergebung unserer Sünden erlangen und ein neues Leben leben nach dem Bild deines auferstandenen Sohnes."

 

Die Liturgie dieses Tages ist wie ein langezogenes Signal: "Gott selbst ist es, der euch mahnt" (2 Kor 5,20). Durch die Stimme des Propheten Joel, fordert Gott die Menschen auf: "Kehrt um zu mir von ganzem Herzen mit Fasten, Weinen und Klagen." (Joel 2,12), denn "jetzt ist sie da, die Zeit der Gnade, jetzt ist er da, der Tag des Heils", sagt der Apostel (2 Kor 6,2). Die Fastenzeit erhält eine gewisse  Dringlichkeit: "Der Bräutigam verlasse seine Kammer und die Braut ihr Gemach" (Joel 2,16). Dringlichkeit und Bedeutungsschwere, denn es ist die Stunde des Herrn. "Wir bitten euch an Christi statt: lasset euch mit Gott versöhnen!" (2 Kor 5,20).

 

Es ist die Stunde, sich ganz dem Schöpfer zuzuwenden: "Herr, schaue auf mich, ich esse mein Brot nicht mehr. Die Asche ist meine Nahrung, die Tränen sind mein Trank." (Antiphon des Antwortpsalmes). Die Lesungen der Messe geben darauf ein tiefes Echo. Es ist die Stunde der großen Buße, die sich im "Zerreißen des Herzens" zeigt (Joel 2,13). Die Stunde, sich ganz der Bekehrung zuzuwenden "denn das Himmelreich ist nahe" (Mt 4,17: Vers vor dem Evangelium) - das Evangelium ebnet dazu drei Wege: das Gebet, die Almosen und das Fasten, "im Geheimen". Wege der Reue, aber mehr noch der Wiedergeburt und des Heiles, wie der Psalm singt: "Mach mich wieder froh mit deinem Heil, mit einem willigen Geist rüste mich aus. Herr, öffne mir die Lippen, und mein Mund wird deinen Ruhm verkünden." (Ps 50,14.17).

 

Mit dem Eintritt in die Fastenzeit sind wir also ebenso zu Umkehr und Buße eingeladen wie zur Freude und zum Vertrauen, wie es der Eröffnungsvers der Messe sagt:

"Du erbarmst dich aller, o Herr, und hast Nachsicht mit den Sünden der Menschen, damit sie sich bekehren; denn du bist der Herr, unser Gott." (Weish 11,24-25.27)

Kalender

20. Juli 2017

Dem Wort Gottes auf der Spur

Gemeinsam mit Ihnen wollen wir uns dem Wort Gottes öffnen, damit es unseren Alltag noch einmal anders bereichern kann.

Jeden dritten Donnerstagabend im Monat laden wir Sie nach der Liturgie ganz herzlich ein, mit uns das jeweils folgende Sonntagsevangelium in der Form des Bibelteilens zu betrachten.

 

Beginn ist etwa 19.30 Uhr, im Anschluss an die Abendliturgie; wir beenden den Abend gemeinsam gegen 20.30 Uhr.

 

Uhrzeit: 19.30 Uhr


23. Juli 2017

Sonntagabend: Vesper entfällt

Die Gemeinschaften von Jerusalem singen an diesem Sonntag die Vesper nicht in Groß Sankt Martin (Wüstentag der Gemeinschaften).

 

Die Sonntagsmesse um 11.00 Uhr findet wie gewohnt statt. Die Kirche schließt um 17.00 Uhr.

 

 


27. Juli 2017

Was glaubst du?

Angebot für Junge Erwachsene, sich gemeinsam mit uns und anderen jungen Leuten mit dem Glauben und den Fragen rund um ihn auseinanderzusetzen.

Alles weitere (Thema, Ablauf...) im Artikel auf der linken Seite.

Ganz herzliche Einladung!

 

 

Uhrzeit: 19.25 Uhr


30. Juli 2017

Geänderte Gottesdienstordnung

Bitte beachten Sie die heutigen Gottesdienstzeiten:

 

8.00 Uhr  Auferstehungsoffizium

 

11.00 Uhr Heilige Messe

 

Danach finden bis Ende August keine weiteren Gottesdienste und Gebetszeiten in Groß Sankt Martin statt, da sich die Gemeinschaften der Schwestern und Brüder im August in Exerzitien befinden und zum Jahreskapitel zusammenkommen.

 

Die Kirche ist im August von Dienstag bis Sonntag in der Zeit von 14.00 - 17.00 Uhr für das persönliche Gebet und zur Besichtigung geöffnet.

 


Vom 30. Juli bis zum 31. August 2017

Keine Liturgie im August

Da sich unsere Gemeinschaften im August in Exerzitien befinden, wird es in der Zeit von Sonntag, 30. Juli ab der Vesper, bis einschließlich Donnerstag, 31. August, keine Gebetszeiten und Gottesdienste in Groß Sankt Martin geben. Ab September halten wir unsere Gebetszeiten wieder wie gewohnt.

 

Die letzte Gebetszeit vor der Abreise am Sonntag, 30. Juli:

11.00 Uhr Heilige Messe

 

Die Kiche bleibt von Dienstag bis Sonntag am Nachmittag von 14.00 -17.00 Uhr für das stille Gebet und zur Besichtigung geöffnet.

 

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und bleiben mit Ihnen im Gebet verbunden.

Die Schwestern und Brüder von Jerusalem

 



Aus der Liturgie leben

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