Wir sagen Dank für 10 Jahre in Köln

Drucken

1904jubilaeumsfeierWie schön, dass Sie mit uns gefeiert haben!

Das größte Geschenk, dass wir Brüder und Schwestern an diesem Wochenende zu unserem kleinen Jubiläum bekommen haben, da sind wir uns alle einig, sind all die Menschen gewesen, die sich so zahlreich von nah und fern auf dem Weg gemacht haben, um mit uns zu beten und zu feiern und vor allem Gott dafür zu danken, dass wir hier in Köln die beiden Hände des Lobpreises und der Fürbitte erheben dürfen, im Herzen der Stadt, im Herzen Gottes.

Zu den Bildern

 

Eine Segensvigil am Samstagabend eröffnete die Festlichkeiten, wo der empfangene Segen in Form einer Kerze auch ganz praktisch hinaus in die Stadt getragen werden durfte, denn wir wollen allen Segen, den wir von Gott empfangen, ja nicht für uns behalten. Die Kirche in ihrer Schlicht- und Schönheit bei Kerzenschein hat ihres dazu beigetragen, diesen Abend zu etwas ganz Besonderem werden zu lassen, wie uns viele noch am Tag darauf anvertrauten.

 

Am Sonntag durften wir dann bei voll besetzter Kirche zusammen mit Bischof Franz aus Würzburg, der unseren Gemeinschaften ja auch schon von Beginn an in Köln freundschaftlich verbunden ist, einen festlichen Dankgottesdienst feiern. Und auch die Sonne ließ es sich nicht nehmen, sich pünktlich zum Schluss der Messfeier blicken zu lassen, so dass wir vor der Kirche als Hommage an "unser Köln" noch eine leicht adaptierte Version von "Du bes die Stadt" als Einlage vor den wirklich verdienten Reibekuchen mit Kölsch darbieten konnten, in froher, heiterer Festgemeinde.

Der gesamte Nachmittag stand sodann ganz im Zeichen der Begegnung und Freude, hier vor Ort zu sein: es gab Kirchenführungen, Führungen durch unser kleines Stadtkloster, die Gelegenheit, uns all das zu fragen, was man immer schon einmal fragen wollte und nicht zuletzt die Einladung, doch in die Wüste zu kommen: in der Unterkirche lud eine Ausstellung zum Thema "Stadt und Wüste" dazu ein, in Bildern aus der Wüste und unserer Stadstwüste Köln unserer Spiritualität als Mönche in der Stadt weiter auf die Spur zu kommen. Auch hier bot sich die Gelegenheit zum geistlichen Gespräch. Nicht zu vergessen sei dann noch das Konzert, mitgetragen von uns lieben Freunden an der Orgel und an der Klarinette, das ebenfalls das Thema "Wüste und Stadt" wieder aufgriff und musikalisch umsetzte. Ein Programm, dass es erlaubte, trotz der insgesamt sechs Stunden einen so kurzweiligen Nachmittag mit uns zu verbringen, dass nach einer Hausführung, die um 17 Uhr mit dem Hinweis auf das Konzert um 17.30 Uhr endete, der spontane Ausruf kamm: "Wie, ist es schon so spät? Wir haben die Zeit gar nicht vergehen sehen!" Umso schöner, dass sich alle sichtlich bei uns wohlgefühlt haben.

 

An dieser Stelle sei ein besonderer Dank den guten Seelen gesagt, die uns den gesamten Tag über in Küche und am Kuchenbüffet, am Getränkestand und überhaupt überall da, wo Not am Manne war, mit helfenden Händen zur Seite standen! Ohne diese Unterstützung wäre dieser Tag so nicht möglich gewesen, da sie uns erlaubt haben, unsere Hände für die Führungen und Begegnungen frei zu halten. Vergelts Gott euch allen!

 

Den feierlichen Schlusspunkt bildete die Vesper am Abend, wo wir die Freude hatten, dass unser Weihbischof Dominik Schaderlapp ihr vorstand und eine Predigt hielt, die ebenfalls immer wieder unser Dasein als Mönche in der Stadt und für die Stadt aufgriff. Ein schönes Zeichen der Verbundenheit mit unserem Bistum und der Ortskirche im gelebten Miteinander.

 

Ein Tag, von dem viele immer wieder meinten: Wann macht ihr das denn wieder? Auf jeden Fall zum 25. Jubiläum - aber bestimmt wird es in der ein oder anderen Form schon früher wieder die Gelegenheit geben, einmal bei uns hineinzuschauen, denn ist es doch das, was unser Leben reich macht: der Austausch mit all denen, die wie wir in der Wüste der Stadt unterwegs sind auf den Spuren Gottes. Gemeinsam unterwegs in Köln, dafür sagen wir Dank, nicht nur an diesem Wochenende!

 

Wenn Sie es nicht geschafft haben, vorbeizuschauen, dann seien Sie darauf hingewiesen, dass die Ausstellung in der Unterkirche noch mindestens bis zum kommenden Sonntag (5. Mai zu sehen) ist. Wenn Sie also eine Wüstenerfahrung im Herzen der Stadt machen möchten und es einrichten können, sind Sie dort herzlich willkommen zu den Öffnungszeiten der Unterkirche (9.30-12 Uhr und 13.15-17 Uhr). Und natürlich sind Sie uns immer willkommen zu allen Gebetszeiten am Tag!