Pfingsten: Feier der ewigen Profess

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1906ewige-profess-pfingstenEin doppeltes Ja!

Wer am Pfingstsonntag bei uns in die Kirche kam, wird eine bunte Mischung vorgefunden haben: viele waren von nah und fern gekommen, um unserer Sr. Katharina und unserem Br. Marc-Abraham den Rücken zu stärken an diesem Tag, an dem beide ihr Ja für immer gesprochen haben. Die Freude, die die beiden ausstrahlten, war so auch eine vielfach geteilte!

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Aus unseren verschiedenen Gründungen waren Schwestern und Brüder gekommen, so dass wir uns auf dem Teppich verdoppelt haben, aber auch andere Gäste waren von weit her gekommen, es passte zum Pfingstfest und der Gabe der Sprachen. So erklangen die Gesänge dieses Jahr auch oft auf Französisch, der Heimat unseres Bruders Marc-Abraham, und die Professformel war sowohl auf Deutsch als auch auf Französisch zu hören. Einheit in der Vielfalt, und darüber hinaus das große Geschenk, gemeinsam als Brüder und Schwestern feiern zu dürfen!

 

Unser Weihbischof Rof Steinhäuser hat uns die Freude gemacht, dieser Feier vorzustehen. So kam unsere Verbundenheit mit der Ortskirche gerade auch bei diesem besonderen Schritt im Leben eines jeden Ordenschristen noch einmal zur Geltung. In seiner Predigt hat er schöne Worte dafür gefunden, wie wichtig es ist, dass eine Berufung nicht nur mit dem Kopf, sondern mit dem ganzen Menschen mit Leib und Seele getroffen wird. Ein Satz, der bestimmt nicht nur in den Herzen der beiden Professen seinen Widerhall gefunden hat. Dass sich der ganze Mensch engagieren kann, mit all seinen Stärken und Schwächen, wird möglich, weil der Heilige Geist dazu tritt. So passte es gut, dass dieses immer pfingstliche Geschehen der Professfeier auch kalendarisch auf das Pfingstfest fiel.

 

Die Sonne tat ihr übriges, nicht nur für schöne Bilder zu sorgen, sondern auch eine gute Zeit der Begegnung auf dem Vorplatz nach der Feier zu ermöglichen. Wir danken allen, die gekommen sind, um diesen Tag mit ihrer Mitfreude zu bereichern! Und wir vertrauen unsere Schwester und unseren Bruder gern weiterhin ihrem Gebet an, denn ein gegebenes Ja will eines: jeden Tag neu gesprochen werden, um dann in den Spuren des Heiligen Geistes sich immer tiefer in das eigene Leben einzuscheiben, es zu prägen und zu teilen mit allen, die mit uns unterwegs sind im Herzen der Stadt, auf der Suche nach Gottes Gegenwart mitten unter uns.