Erste Professfeier in Groß Sankt Martin seit über 200 Jahren
Am 25. März, an dem die Kirche das Fest der Verkündigung des Herrn gefeiert hat, hatten wir Schwestern und Brüder von Jerusalem in Köln die große Freude, daß Schwester Theresia und Bruder Thibaut ihre erste monastische Profess ablegten. Die ersten monastischen Professen der Jerusalemer Gemeinschaft in Deutschland sind für uns eine ganz besondere Gnade und Freude, und diese Freude feierten ungefähr 300 Gäste und Freunde mit.
Es ist dies der erste Schritt der Hingabe und Bindung an unseren Herrn Jesus Christus, den beide von freiem Herzen und voller Vertrauen durch das ausgesprochene "Hier bin ich" bekundeten, das die Professformel einleitet. In Gegenwart des Generalpriors, P. Pierre-Marie, und der Generalpriorin, Schwester Marie, sowie unseres Weihbischofs Manfred Melzer, der im Namen der Kirche diese Professen entgegennahm, gelobten beide "für drei Jahre Keuschheit, Armut und Gehorsam, im Bemühen um das unaufhörliche Gebet und die ständige Umkehr" ihres Herzens zu Christus (Wortlaut der Professformel).
Bei der Annahme der Professen durch die Generalprioren wurde bereits die große Freude spürbar über dieses Geschenk an unsere Familie von Jerusalem. Eine Freude, die sich auch auf den Gesichtern der Familien, Freunde und der extra angereisten Schwestern und Brüder aus Paris, Brüssel, Straßburg und Vézelay wiederspiegelte, als die Neuprofessen auf ihre Plätze zurückkehrten, um sofort zu ihren anwesenden Familien zur Gratulation entsandt zu werden!
Die besondere Bedeutung dieses Schrittes für den Weg im Ordensleben hatte zuvor Herr Weihbischof Melzer in seiner Predigt mit eindrucksvollen Worten hervorgehoben, die die Herzen aller Anwesenden berührt haben dürften.
So gilt ihm unser besonderer Dank für das Geschenk seiner Worte und für seine herzliche und freundschaftliche Verbundenheit mit unseren Gemeinschaften.
Ebenso möchten wir uns bei allen bedanken, die Bruder Thibaut und Schwester Theresia in ihrem Gebet getragen haben und weiterhin tragen; war es für uns alle doch ein großartiges Zeichen der Verbundenheit mit den Menschen dieser Stadt, dass die Kirche bis auf den letzten Platz gefüllt war! Und so erklang aus der grossen versammelten Gemeinde das feierliche Te Deum zum Auszug, und mündete in ein freudiges Gratulieren auf dem Vorplatz der Kirche Groß Sankt Martin, wo der Männerchor aus Heiligenhaus, den sr. Theresia vor ihrem Eintritt geleitet hatte, noch mehrere Lieder kölnischer Tradition zum Besten gab. Einmalig schön!
Köln
Kalender
Vom 27. bis zum 28. Mai 2012
Pfingsten "Empfangt den Heiligen Geist!"
Wir gedenken des Tages, an dem die Jünger vom Heiligen Geist erfüllt worden sind und begannen, die Frohe Botschaft in die ganze Welt zu tragen.
Auch heute will der Heilige Geist unsere Herzen ganz erfüllen, und so laden wir Sie herzlich ein, mit uns gemeinsam sein Kommen zu feiern:
Samstagabend, 26.5.: Einstimmung auf das Fest
20.30 Uhr: stilles Gebet
21.00 Uhr: Vigilien
Sonntag, 27.5.:
8.00 Uhr Laudes
11.00 Uhr Heilige Messe
18.30 Uhr Vesper
Montag, 28.5.:
18.00 Uhr Vesper
18.30 Uhr Heilige Messe
31. Mai 2012
Gemeinsam mit Ihnen wollen wir uns dem Wort Gottes öffnen. Einmal im Monat am Donnerstagabend nach der Liturgie laden wir Sie herzlich ein, das jeweils folgende Sonntagsevangelium in der Form des Bibelteilens zu betrachten.
1. Juni 2012
Bereits eine kleine Tradition ist unser gemeinsames Rosenkranzgebet an jedem ersten Freitag im Monat im Anschluss an die Abendmesse.
Eine herzliche Einladung, mit uns gemeinsam die Anliegen der Kirche und unsere persönlichen Anliegen der Gottesmutter anzuvertrauen.
Uhrzeit: 19.30 Uhr
Ort: Kirche Groß Sankt Martin
2. Juni 2012
«Te Deum» lautet der Titel eines für alle offenen Angebots, dass jeden ersten Samstag im Monat stattfinden wird.
Jede Form von Liturgie lädt uns zu einer Begegnung mit Gott ein. Er will uns Kraft für unseren Weg schenken, gerade deshalb wollen wir dazu einladen, die Liturgie als Quelle für den Alltag (wieder) neu zu entdecken.
Im Mittelpunkt wird dabei die sonntägliche Messfeier mit ihren Gesängen und Texten stehen, wie sie von der Kirche und in ihrer Eigenart von den monastischen Gemeinschaften von Jerusalem gebetet wird. Wovon sprechen die Texte? Welche Stimmung vermitteln die Gesänge? Welches Wort gibt mit der Herr für die kommende Woche mit auf den Weg? Diese Fragen möchten wir uns mit allen stellen, die sich angesprochen fühlen.
Das Treffen schließt mit der Einladung zu einem Moment der Anbetung in der Kirche um 17.00 Uhr. Natürlich besteht selbstverständlich die Möglichkeit, die persönliche Danksagung in der Vesper (18.00 Uhr) und anschließenden Heiligen Messe des Samstags fortzusetzen.
Der Treffpunkt ist vor dem Seiteneingang der Kirche im Innenhof (bitte von dort der Beschilderung folgen).
Uhrzeit: 16.15 Uhr
3. Juni 2012
An diesem Sonntag findet außnahmsweise keine Vesper in Groß Sankt Martin statt. (Monatlicher Wüstentag der Gemeinschaften)
Die Kirche bleibt bis 17 Uhr für das persönliche Gebet und zur Besichtigung geöffnet. Wir bitten um Ihr Verständnis.




